Unterwäsche-Fetisch

Buddhistischer Mönch macht lange Finger

Die Szenen, die eine Überwachungskamera festhielt, sind alles andere als sittsam.

BK
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Im thailändischen Suphan Burin kam es kürzlich zu einem skurrilen Zwischenfall. Der Tatort: ein Hinterhof, das Objekt der Begierde: Frauenunterwäsche.

Laut Recherchen des britischen Online-Newspapers "Metro" handelt es sich bei der diebischen Elster im orangenen Gewand um Theeraphap Worradilok. Auf den Videoaufnahmen ist deutlich zu erkennen, wie der 49-Jährige seelenruhig durch eine Gasse einem Wäscheständer entgegen schlendert. Da er sich scheinbar unbeobachtet fühlt, tritt der Mann näher heran - und zack - krallt er sich ein paar Frauenhöschen. Ruhigen Schrittes setzt er seinen Weg fort und nimmt am Ende der Gasse noch ein paar Textilien mit. 

Offenbar dachte der Mönch, ungeschoren davonzukommen. Doch er hatte die Rechnung ohne Kittisak Khajornnetikhun gemacht. Denn der 40-Jährige Hausbesitzer lässt seine Gasse seit jeher durch Kameras überwachen. Und so checkte der Familienvater die Videoaufnahmen, nachdem er bemerkt hatte, dass die Slips seiner Frau und Tochter wie vom Erdboden verschluckt waren.

Als er das nicht sonderlich sittsame Treiben von Mönch Theeraphap entdeckte, alarmierte er die Polizei. "Die Unterwäsche ist nicht viel Geld wert. Meine Frau kann neue kaufen [...]. Das Wichtigste ist, dass andere Frauen vor dem Mönch gewarnt werden", sagte der Goldverkäufer.

Die thailändischen Beamten konnten mithilfe der Überwachungsaufnahmen den Herkunftsort des Klepto-Mönchs bestimmen: die Provinz Nakhon. Ein Gespräch mit dem dort ansässigen Abt ergab, dass Worradilok verwirrt sein könnte, da er seine Medikamente abgesetzt haben soll. 

Nichtsdestotrotz ändert dies nichts an seinem Fehlverhalten - mit der Konsequenz, dass der Abt den Mönch aus dem Kloster verbannte. Jetzt fahndet die Thai-Polizei nach dem diebischen Kuttenträger. Sobald er gefunden wird, muss er sich wegen Diebstahls vor Gericht verantworten. 

(OBL)

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