„Unser Berlin“

Wie Berlin sich zur Metropole sputete

Das neue Geschichtsmagazin ist da!

BK
Lesezeit 2 Min
Das neue „Unser Berlin“ gibt es ab dem 19. Mai 2017 für 4,95 Euro an allen gut sortierten Kiosken in Berlin und Brandenburg und in Bahnhofs-Buchhandlungen. Oder Sie bestellen „Unser Berlin“ einfach in Lesershop:  https://shop.berliner-kurier.de/ oder unter Tel. 030/20164005. Wir schicken Ihnen Ihr Exemplar dann versandkostenfrei nach Hause.

Das neue „Unser Berlin“ gibt es ab dem 19. Mai 2017 für 4,95 Euro an allen gut sortierten Kiosken in Berlin und Brandenburg und in Bahnhofs-Buchhandlungen. Oder Sie bestellen „Unser Berlin“ einfach in Lesershop:  https://shop.berliner-kurier.de/ oder unter Tel. 030/20164005. Wir schicken Ihnen Ihr Exemplar dann versandkostenfrei nach Hause.

© Berliner KURIER

Diesmal beginnen wir um 1850, als das Berliner Traditionsunternehmen GASAG gegründet wurde. Kurz zuvor erlebte Berlin die Märzrevolution: Das Volk lehnt sich auf gegen Arbeitslosigkeit und Armut, gegen eine ungerechte Wirtschaftspolitik und die herrschende Monarchie. Man will endlich Demokratie. Das Kaiserreich endet schließlich und wenig später platzt Berlin aus allen Nähten - rund 30.000 neue Einwohner ziehen jährlich in die Stadt. Die Wohnverhältnisse sind mehr als eng: Arme Arbeiter, sogenannte Schlafburschen, mieten sich als Untermieter bei Familien ein, um einen Platz zu haben, wo sie wenigstens stundenweise ihr müdes Haupt niederlegen können.

Schließlich kommt es zum Mieteraufstand: Als wieder einmal einem Mieter zwangsweise die Wohnung geräumt wird, weil der Besitzer die Wohnung zu einem höheren Preis neu vermieten will, gehen die Berliner auf die Barrikaden. Arbeiter, Gassenjungen und Arbeitslose formieren sich zu einem Pulk und wagen einen Aufstand gegen die verhassten Spekulanten. Die Eckkneipen dienen den Aufständischen in den drei Tagen der kleinen Revolution als Unterschlupf und liefern reichlich flüssigen Nachschub.

Heinrich Zille porträtiert das „Milljöh“ – und macht sich einen Namen mit seiner Kunst, die ebenso liebevoll wie sozialkritisch die Menschen seiner Zeit abbildet. Nach und nach rückt die Bohème nach, Künstler und Freidenker sind die Vorreiter einer neuen Zeit. Das Bild der Frau wandelt sich. Das Dienstmädchen träumt zu dieser Zeit nun nicht mehr unbedingt davon, reich zu heiraten. Jetzt möchte sie zum Künstlermilieu gehören, frei sein, vielleicht sogar auf der Varieté-Bühne des Wintergarten stehen. Unterdessen ebnen bahnbrechende Erfindungen den Weg in ein industrielles Zeitalter, Strukturen formen sich neu und brechen kurz darauf wieder zusammen. Es ist eine aufregende Ära, die das gesamte Spektrum menschlicher Erfahrungen umwälzt und weltweit in Umbrüche mündet. 

Das neue „Unser Berlin“ gibt es ab dem 20. Mai 2017 für 4,95 Euro an allen gut sortierten Kiosken in Berlin und Brandenburg und in Bahnhofs-Buchhandlungen. Oder Sie bestellen „Unser Berlin“ einfach in Lesershop: https://shop.berliner-kurier.de/ oder unter Tel. 030/20164005. Wir schicken Ihnen Ihr Exemplar dann versandkostenfrei nach Hause.

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Lesen Sie mehr zum Thema