Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Haare Cortisol langfristig speichern. Dadurch gelang es ihnen, das Herzinfarktrisiko zu überprüfen. Sie untersuchten zwei Gruppen.
In der einen befanden sich 56 Männer, die wegen eines Herzinfarkts in einem Krankenhaus behandelt wurden; in der anderen 56 Männer, die sich aufgrund anderer Erkrankungen in Behandlung befinden. Die Cortisol-Werte wurden so gemessen, dass zirka drei Zentimeter lange Haarproben (sie entsprachen etwa einem dreimonatigen Zeitraum) von den Forschern analysiert wurden.
Ihre Vermutung wurde bestätigt: Bei Herzinfarkt-Patienten lag die Cortisolkonzentration weitaus höher als in der Kontrollgruppe der nicht an Herzinfarkt erkrankten Männer.
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