Was hat Unions Übungsleiter nicht alles probiert? Ein neues Torwartduell ausgerufen und Daniel Mesenhöler den Vorzug vor Jakob Busk gegeben.
Er ging von Jens Kellers 4-3-3 ab, installierte erst ein 4-4-2-System mit Raute und wartete in den letzten drei Spielen mit einem 3-5-2 auf. Er holte Steven Skrzybski, der bei Keller schlechte Karten hatte, zurück ins Team. Ein Michael Parensen wurde reaktiviert. Und er warf Marvin Friedrich ins kalte Wasser, der nur wegen eines Infektes nicht mit nach Braunschweig gefahren war.
Es gibt auch Verbesserungen
Doch unterm Strich stehen fünf Punkte aus sieben Spielen. Zu wenig, um ein Wohlgefühl an der Wuhle einkehren zu lassen. Zu dürftig, um gelassenen Blicks an das letzte Saisondrittel herangehen zu können.
Natürlich gibt es Verbesserungen. Skrzybski dankte Hofschneider die Einsatzzeiten mit fünf Toren in sechs Spielen. Mesi fiel schon mit einigen Unhaltbaren bei Spielen in der Fremde auf, auch wenn man über das Gegentor in Braunschweig diskutieren kann. Ein Marc Torrejon ist plötzlich viel präsenter, selbst Felix Kroos zeigte jüngst das, was sich alle von ihm versprochen hatten.
Hofi zieht die Zügel an
Sicher, Hofi muss sich ankreiden lassen, einen offenbar nicht ganz fitten Stephan Fürstner in ins Rennen geschickt zu haben. Der frühe Wechsel zu Grischa Prömel brachte keine Verbesserung und zudem den Coach um die Möglichkeit, anderweitig auf das Spiel reagieren zu können.
Der Ton wird rauer werden. „Der eine oder andere Spieler muss sich heute schon mal selber hinterfragen“, deutete Hofi an, dass er die Zügel anziehen wird. Denn wenn er eines nicht mag, dann ist das Mitleid.
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