André Hofschneider im trauten Gespräch mit seinem derzeit treffsichersten Schützen.
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Das Kuriose daran: Er hat sein Tor nicht mal gesehen. „Vor mir stand genau der Gegenspieler. Ich wollte den Ball zuerst aufs lange Eck ziehen, damit rechnet wohl auch der Torwart. Aber durch den Verteidiger kriege ich ihn nicht rum. Ich weiß auch nicht, wo er genau einschlägt. Er sollte ziemlich nahe am kurzen Pfosten reingehen. Aber ich glaube, da ging er nicht wirklich hin“, gab er entwaffnend offen zu. Manchmal muss man eben auch Glück haben oder den Keeper auf dem falschen Fuß erwischen.
Für Skrzybski ist noch viel mehr drin
Wer vor Saisonbeginn darauf gesetzt hätte, dass Skrzybski auf Augenhöhe mit Sebastian Polter sein würde, hätte wohl ein hübsches Sümmchen kassieren können. Zweistellig hatte das Eigengewächs zuvor noch nie getroffen. Acht Treffer im Vorjahr war seine Maximalausbeute. Nun hat er elf Buden auf dem Konto und könnte Polter bald sogar überflügeln.
Noch in der Hinrunde suchte man seinen Namen in der Torjägerliste eher in hinteren Gefilden. Fünf Buden deuteten nicht auf eine Leistungsexplosion hin. Skrybski hat in den letzten Wochen am meisten vom Trainerwechsel zu André Hofschneider profitiert. „Bisher läuft es, aber wenn man sieht, wie viele Chancen ich auch schon habe liegen lassen, dann weiß man, dass da noch deutlich mehr drin ist“, sagt Skrzybski.
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