Neuer Vertrag lockt

Simon grübelt über Union

Die Grusel-Saison sitzt noch in den Gliedern.

Max Bosse
Lesezeit 2 Min
Mit letzter Kraft ins Saisonfinale: Simon Hedlund möchte gegen Dresden noch mal zeigen, was er kann.

Mit letzter Kraft ins Saisonfinale: Simon Hedlund möchte gegen Dresden noch mal zeigen, was er kann.

© imago/Matthias Koch

Seit Längerem liegt dem 25-Jährigen die Offerte vor. Bis 2020 gilt sein Kontrakt, der Verein möchte verlängern. Erst hatte Abstiegsvermeidung Priorität, aber jetzt wäre der Zeitpunkt zur Unterschrift doch gekommen, oder? Hedlund: „Wir haben noch nicht mit Union gesprochen. Mein Berater macht das nach der Saison.“

Hedlund will in die Bundeliga

Klingt unentschlossen. Tatsächlich grübeln manche , wie es weitergeht. Bleiben oder gehen? Hängt auch davon ab, wer kommende Saison die Eisernen trainiert. Hedlund will in die Bundesliga, und da war diese Saison nicht ermutigend.

Doch der Schwede (5 Tore) ist noch nicht fertig mit sich und Union. Über die eigene Leistung sagt er: „Die Saison war besser als die letzte. Aber ich weiß, dass ich mehr kann.

Wechsel in die USA abgelehnt

In manchen Trainings war ich richtig gut. Ich möchte das auch in den Spielen zeigen.“ In der Rückrunde war er verletzt, pausierte trotzdem nur zweimal – ganz eisern. „Ich habe gespielt, konnte aber nicht trainieren. So war es schwer, in Form zu kommen.“ Egal, wie das Team nach dem Sommer aussieht, Hedlund glaubt an Union − und will ein Teil davon sein.

Im Winter hat er einen Wechsel in die USA abgelehnt. Berlin sei Dank. „Meine Verlobte vermisst Schweden zwar, wie ich auch, aber für sie ist es in Ordnung hier. Das ist mir wichtig.“ Entscheidend ist auch: „Ich spüre, dass ich hier ein wichtiger Spieler bin und eine gute Rolle im Team spiele.“ Das klingt überzeugt.

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