Heißt übersetzt: Achim ist mit dem Neu-Eisernen einverstanden und genauso neugierig auf den 25-Jährigen wie alle anderen Fans der Rot-Weißen.
Deshalb nahm sich Nikci auch gestern vor dem Medizincheck die Zeit und stellte sich vor. Er plauderte über seine Stärken, sein neues Stadion und seine Chance bei den Rot-Weißen.
Um 9.57 Uhr rollte er gemeinsam mit seinen Beratern Dino Lamberti und Alexander Joho in einem Jeep auf dem Parkplatz vor der Haupttribüne vor.
Mit im Gepäck: eine klare Vorstellung, was er bei Union vorhat: „Ich freue mich, hier zu sein und will schnell ein wichtiger Teil der Mannschaft werden.“
Er muss auch gleich voll loslegen. Er hat ja erstmal nur einen Vertrag für ein Jahr.
Zuletzt in Nürnberg hatte er kein Glück, er machte nur fünf Spiele nach seinem Wechsel aus Bern zu den Franken im Januar.
Abgehakt. Vorbei. Jetzt nimmt er einen neuen Anlauf. „Ich will nicht über Vergangenes sprechen“, meint er. „Ich konzentriere mich jetzt voll auf Union. Für mich ist das eine neue Chance.“
Die ihm Norbert Düwel ermöglicht. Nikci: „Er war für meinen Wechsel ausschlaggebend. Ich weiß, was ich an ihm habe.“
Düwel kennt den Flügelflitzer noch aus Hannover. Der 47-Jährige war damals Co-Trainer bei den Niedersachsen.
Nikci kam als Riesentalent aus Zürich. „Herr Düwel weiß, wie ich ticke und kennt meine Stärken“, erklärt der Flügelflitzer und beschreibt diese so: „Ich weiß, was ich will. Bin schnell, kann mich im Eins-gegen-Eins durchsetzen und ich fordere selbst von mir unheimlich viel.“
Er ist ein absoluter Ehrgeizling. Als er erstmals den heiligen Rasen der Alten Försterei betritt, will er deshalb auch am liebsten sofort loskicken.
Begeistert erzählt er: „Das war das Erste, was ich von Union mitbekommen habe, dass die tollen Fans ihr Stadion selbst gebaut haben. Es ist super geworden. Hat etwas Englisches. Es ist alles so dicht dran. Ich freue mich darauf, hier zu spielen.“
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com