Unions Kapitän Kessel

Alles eine Frage der Schmerzen

Unions Kapitän hat das Spiel in Freiburg noch nicht abgeschrieben

BK
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© Benjamin Kessel (l.) läuft nach der Verletzung gegen Bielefeld mit Reha-Trainer Hendrik Schreiber. imago/Matthias Koch

„Unsere medizinische Abteilung hat mir gesagt, dass es ein großer Bluterguss ist. Die Achillessehne hat nichts abbekommen und bei einem Einsatz kann nichts passieren“, sagt er. „Insofern kann ich Entwarnung geben. Jetzt muss ich nur gucken, dass es von den Schmerzen her geht.“

Genau diese sind das Problem. Kessel joggte erstmals wieder 30 Minuten durch den Köpenicker Wald. Mit Reha-Coach Hendrik Schreiber. Sah alles andere als rund aus: „Am Anfang dachte ich: okay, autsch. Nachdem ich warm geworden bin, ging es besser.“ Weg sind die Schmerzen aber nicht. Auch nicht in Ruhestellung. Keine guten Aussichten für Union.

Benjamin Kessel verletzt sich gegen Bielefeld.

Benjamin Kessel verletzt sich gegen Bielefeld.

© City-Press GbR

in Ausfall des Kapitäns im Breisgau würde die Eisernen hart treffen. Seine Power, dazu noch sein unbändiger Willen und seine Torgefahr (schon fünf Saisontreffer), brauchen die Rot-Weißen gerade jetzt, wo die direkten Abstiegsränge nur zwei Punkte entfernt sind.

Kessel: „Morgen will ich wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Dann entscheiden wir mit dem Trainer, was wir machen. Ich werde alles dafür tun, dabei zu sein.“ Notfalls fliegt Union morgen auch mit 19 Profis gen Süden. Dann wird vorm Anpfiff am Samstag entschieden, ob er spielt. „Dazu muss ich 100 Prozent fit sein.“ So wie alle anderen. Sonst wird das gegen den Tabellenführer eine unlösbare Aufgabe.

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