Bestens geklappt hat das bei den Siegen gegen Dortmund und Freiburg. Doch beim 1:3 in Leipzig, bei dem Bülter mit dem 1:0 schon seinen vierten Saisontreffer erzielte, wurde dieses eiserne Gesetz erstmals ausgehebelt.
„Irgendwann musste diese Serie mal reißen“, meinte der sichtlich ausgepumpt in der Mixedzone der Leipziger Arena stehende Union-Angreifer, mit dessen Treffer (10.) die Eisernen den haushohen Favoriten aus Leipzig schon mächtig geärgert hatten.
Doch wo Licht ist, ist eben auch Schatten. Und da bleibt festzuhalten, dass der 26-Jährige leider auch bei zwei weiteren Treffern seine Aktie mit daran hatte. Was der unumwunden auch zugab.
„Beim ersten Gegentor war’s mein Fehler, als ich den Ball in die Mitte kläre. Beim zweiten müssen Rafal und ich uns besser absprechen. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, deshalb ist die Niederlage ein Stück weit bitter“, meinte Unions Shootingstar der Hinrunde.
Aktionen, aus denen er zweifelsohne lernen wird. Und keiner kann erwarten, dass ein Kicker, der vor rund 18 Monaten noch die Regionalliga sein Zuhause nannte, nach nur 17 Spielen in der Erstklassigkeit auf einmal schon fehlerfrei durch den Liga-Alltag spazieren kann. Können nicht mal die Besten!
Vor allem wurmte Bülter aber das Endergebnis. Denn das Gefühl, dass eine Überraschung möglich gewesen war, kehrte im Handgepäck mit zurück nach Berlin. „Wir haben die erste Viertelstunde der zweiten Hälfte verpasst. Da war Leipzig zu stark für uns.“
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