Dirk Zingler, Oliver Ruhnert & Co. trieb in den letzten Tagen die Frage um, wie viel Experimente sind erlaubt? Wie wichtig wäre Sicherheit? Die Top-20 geraten immer mehr aus der Sichtweite in der immer mehr um sich greifenden pekuniären Kluft zwischen denen da oben und dem grauen Rest.
Markus Weinzierl wäre top.
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Träumen ist ja erlaubt. Malen wir uns einen. Einen, wie Peter Stöger. Ruhig und gelassen. Kennt die 2. Liga und kann Aufstieg. Wer die stets hyperventilierenden Kölner über mehrere Jahre befrieden und erfolgreich machen kann, für den sollte Köpenick ein Klacks sein. Leider will er, wie er dem Kölner Express verriet, erst einmal Ruhe haben. Das hatte er allerdings auch nach seinem Abgang aus Köln gesagt und war dann flugs in Dortmund ...
Einiges in den letzten Tagen spricht für Nestor „El Maestro“ Jevtic. Der 35-jährige Anglo-Serbe hört nach seinem Meistercoup mit Spartak Trnava bei den Slowaken auf. Union hat auch mit ihm verhandelt. Aber ob er es ist, darüber hüllen sich die Eisernen in Schweigen.
Nestor El Maestro (r.) wäre ambitioniert.
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Wer einen Vorjahressechsten zum Titel führt, muss ohne tolle Zugänge jeden Spieler besser oder die Mannschaft fußballerisch auf ein neues Level geführt haben. Oder beides! Wobei sein Nachname weniger Hochmut vermuten lässt, als manch einer annehmen mag. Als Teenager änderte er ihn zunächst zu Smith, weil er im nicht immer ganz ausländerfreundlichen England das -ic ablegen wollte. Kinder können brutal sein!
Dann kam sein Bruder ins Spiel. Seine jüngere Atze Nino galt als fußballerisches Wunderkind und bekam von seinen Gefährten den Spitznamen El Maestro verpasst. Ihm zuliebe nahm Nestor diesen an. Der 25-Jährige wäre eine mutige Wahl. Ebenso wie ein Trainer aus dem Nachwuchs eines etablierten deutschen Leistungszentrums. Doch die Zeit für Experimente scheint in Köpenick ad acta gelegt.
Peter Stöger wäre ein Traum.
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So verschwand Schalkes U17-Coach Frank Fahrenhorst so schnell vom Radar, wie er aufgetaucht war. Auch wenn sich in Gelsenkirchen das Gerücht hält, dass er nach Berlin geht. Wenn es El Maestro nicht ist, müsste Union einen Namen hervorzaubern. Davon gibt es nicht so viele. Markus Gisdol, zuletzt beim HSV rausgeflogen, wäre so einer. Ruhnert kennt ihn aus seiner Zeit auf Schalke, als Gisdol Assistent von Ralf Rangnick gewesen war.
Stuttgart-Aufsteiger Hannes Wolf, derzeit aber in Hawaii und daher am Freitag kaum in Köpenick, oder Marcus Weinzierl fallen einem ein. Letzterer kennt die 2. Liga und müsste nach einem Jahr bei Schalke gestählt worden sein. Doch ob der noch mal eine Etage tiefer will?
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