Union

Warten auf Bobby Wood

Lewandowski hofft darauf, dass der US-Boy in guter Verfassung von den beiden Länderspielen zurückkommt.

Mathias Bunkus
Lesezeit 2 Min
Sascha Lewandowski will gucken, ...

Sascha Lewandowski will gucken, ...

© imago/Matthias Koch Lizenz

Da heißt es nun warten auf den US-Boy. Am Donnerstag soll er gegen 7.55 Uhr via Frankfurt am Main in Tegel einschweben. „Wir müssen sehen, in welcher Verfassung er zurückkommt“, so der 43-Jährige, der aber natürlich Jürgen Klinsmann vorher nicht um Schonung gebeten hat. Lewandowski: „Der würde sich bedanken, wenn jeder Vereinstrainer bei ihm anruft. Und gegen Brasilien war Bobby bestimmt auch heiß. Wenn ich da anrufe, heißt es am Ende, dein Vereinstrainer will nicht, dass du spielst. Das machst du nicht, wenn du einen Spieler noch nicht richtig kennst.“

Doch Klinsi hat auch ohne speziellen Wortwechsel mit Unions Trainer ein feines Gespür. Nach 71 Minuten gegen Peru beim 2:1 spielte Wood in der Nacht zu Mittwoch beim 1:4 gegen Rekordweltmeister Brasilien die zweiten 45 Minuten.

Überfordert kann er also eigentlich nicht sein. Doch wie er die Reisestrapazen insgesamt weggesteckt hat und mit der deftigen Pleite umgeht, will Lewandowski nun schnellstmöglich rausbekommen. Und sofort mit ihm reden. „Wir standen bislang nur unter SMS-Kontakt. Ich werde genau hingucken, wie er sich fühlt.“

Sollte sich bei dem 22-Jährigen Kräfteverschleiß bemerkbar machen, stellt sich Union am Sonnabend in Karlsruhe quasi von alleine auf. Dann bliebe für Wood nur ein Bankplatz. Und die Offensivabteilung würde aus den Angreifern Steven Skrzybski und Collin Quaner sowie den Mittelfeldakteuren Christopher Quiring und Raffael Korte gebildet werden. Hinten deutet angesichts der Ausfälle alles auf das Comeback des Innenverteidigerpärchens Toni Leistner und Roberto Puncec hin.

Logo, dass Lewandowski darauf hofft, dass Wood fit ist. Vor allem mental fit ist. Weil der Trainer dann mehr Gestaltungsspielraum für sein Pflichtspieldebüt beim KSC sieht.

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