Berlin - Mit seinem Siegtor im Derby gegen Hertha machte sich Unions Kapitän Torsten Mattuschka unsterblich. Seine Leistungen werden von Spiel zu Spiel auch immer besser. Komisch, dass trotzdem die Vertragsverhandlungen schon so lange laufen. Die Fans fragen sich schon ungeduldig: "Wann macht es endlich Tusch?"Der Knackpunkt in den Gesprächen vor der Winterpause war die Vertragslaufzeit. Tusche will drei Jahre haben, Union ihm aber nur ein Jahr geben. Jetzt sollen die Gespräche wieder aufgenommen werden. Denn für Union geht es nach den letzten Auswärtserfolgen bergauf, wie auch Team-Manager Christian Beeck zugibt: "Je näher der Klassenerhalt rückt, desto besser ist das für unsere Planung." Der Verein kann dann auch für die nächste Saison mit Zweitligaeinnahmen kalkulieren.Auch für Tusche geht es nach seiner schweren Beinentzündung wieder nach oben. Er kurbelt Unions Offensivspiel wieder wie gewohnt an, hatte beim 1:0 bei Aufstiegskandidat Duisburg die meisten Ballkontakte. Das macht es seinem Berater Jörg Neubauer leichter, das Optimale herauszuholen. Neubauer ist als harter Verhandler bekannt. So ist ihm zuzutrauen, auch mehr als einen reinen Zweijahresvertrag herauszuholen.Klar ist, dass Union den Kapitän halten will. "Im Sommer ist Tusche sechs Jahre im Verein. Da ist viel Respekt im Umgang dabei. Wir werden die Gespräche so führen, dass er sich vernünftig behandelt fühlt", erklärt Beeck. Dann steht dem Tusch nach der Vertragsunterzeichnung nicht mehr viel im Weg.------------------------------BU: Dieses Tor hat Tusche bei den Fans unsterblich gemacht: Durch die Mauer trifft er bei Hertha zum Sieg (r.).
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com