Union unter Druck

Keine Zeit für Pokal-Experimente

Düwel geht gegen Außenseiter Köln auf Nummer sicher.

Mathias Bunkus
Lesezeit 2 Min
Keeper Daniel Haas will nicht wieder hinter sich greifen.

Keeper Daniel Haas will nicht wieder hinter sich greifen.

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Was übersetzt heißt, es wird nicht viele Veränderungen geben bei den Köpenickern. Und schon gar nicht im Tor. „Ich kann definitiv ausschließen, dass Amsif im Kasten stehen wird“, erklärt Trainer Norbert Düwel. Daniel Haas bleibt also im Tor.

Eine Rotation, obgleich er für diese sogar im Kicker-Interview Verständnis aufgebracht hätte, für den Cup fällt aus. Bitter für Mo, der nach der Vorbereitung nur hauchdünn am Posten der Nummer 1 vorbeigeschrammt ist.

Nach dem nicht gerade umwerfenden Start heißt das aber auch, dass Düwel kaum an seiner taktischen Marschroute feilen wird, am gewohnten 3-5-2-System festhalten wird. Womit sich einige Änderungen wie von selbst ergeben. Michael Parensen wird Fabian Schönheim als linken Verteidiger ersetzen, Steven Skrzybski wohl den angeschlagenen Dennis Daube (Knöchel). Zudem bleiben Christopher Quiring, Bajram Nebihi, Oliver Oschkenat und Toni Leistner zu Hause.

Keine Experimente heißt auch, dass alles wie vor Ligaspielen abläuft. Mal abgesehen von der Anreise per Bus, die aber ein Stück weit dem Verkehrschaos in Köln durch die Gamescom geschuldet ist. „Wir haben uns um Viktoria genauso gekümmert, wie wir jeden Ligakonkurrenten unter die Lupe genommen hätten. Sie hatten ja nicht nur das eine Punktspiel gegen Oberhausen. Wir haben sie auch in der Vorbereitung gegen Düsseldorf beobachtet“, verriet Trainer Norbert Düwel.

Und diesmal soll mehr rausspringen als „zwei Siege nach 80 Minuten“, die einem noch aus den Händen glitten wie in der Liga beim 1:1 gegen Düsseldorf und dem 3:4 in Sandhausen. Diesmal wollen die Köpenicker bis zum Schluss hochkonzentriert sein. Und wenn es dafür 120 Minuten braucht ...

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