Bei allen Besonderheiten des Kicks ist es kein besonderes Spiel. „Ich mache alles wie immer. Alles andere wäre falsch“, bleibt der aus dem bergischen Land stammende 21-Jährige cool. Dass Union gewinnen muss ist klar. Auf Schützenhilfe baut er nicht. „Ich habe nicht auf das Restprogramm der Konkurrenz geschaut, wenn ich ehrlich bin“, sagte Mesi. Der Fokus liegt allein auf Union und dem Ziel, die Null festzuhalten.
Würde er sich zutrauen, in der Schlussminute nach vorn zu eilen und im gegnerischen Strafraum für Verwirrung zu sorgen? „Wenn der Trainer es will. Sprungkraft habe ich ja. Bei Kölns Amateuren hatten wir die Situation häufiger. Da habe ich sogar mal einen Kopfball verlängert“, meinte Unions Nr. 1. Dass der Ball allerdings ins Aus ging, lassen wir jetzt mal außen vor. In Braunschweig muss das Ding rein oder zu einem Kollegen.
Wie also wird Keller reagieren, wenn es am Montag in Minute 90 auf ein Remis hinausläuft? Punkt absichern und auf die letzten zwei Spiele hoffen oder voll ins Risiko gehen? „Keine Ahnung. Vielleicht schicke ich eine Absicherung nach vorne. Oder ich wechsele mich selbst ein“, so Keller mit einem breiten Grinsen und ergänzt: „Ob ich da aber noch hochkomme, müssen wir schauen.“
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