Union

Großer Traum von Liga eins lebt

Die A-Junioren der Köpenicker können am Sonntag erstklassig werden.

Mathias Bunkus
Lesezeit 2 Min
 U19-Trainer Hermann Andreev gibt Scott Dähnrich Anweisungen.

 U19-Trainer Hermann Andreev gibt Scott Dähnrich Anweisungen.

© Matthias Koch

Am Sonntag um 12 Uhr empfängt der Spitzenreiter der Regionalliga Nordost am vorletzten Spieltag Verfolger Halle. Die Sachsen-Anhaltiner liegen zwei Zähler hinter der Elf von Trainer Hermann Andreev. Die Eisernen verlegten den Hit des Spieltages extra aus dem FEZ ins große Stadion an der Alten Försterei. Bei freiem Eintritt, Bratwurst und Bier auf den Rängen soll auf dem Feld der Tabellenzweite auf Distanz gehalten werden.

Tordifferenz für die Köpenicker

Auch die Meisterschaft und damit der direkte Aufstieg sind am Sonntag möglich. Dazu müssen die Jung-Unioner siegen und der Tabellendritte aus Chemnitz − ebenfalls zwei Punkte hinter den Köpenickern zurück – darf im Sachsenderby gegen Zwickau (Platz sieben) nicht gewinnen. Sonst geht das Fernduell um den direkten Aufstieg oder Relegationsplatz zwei bis zum letzten Spieltag (11. Juni).

Da hätte Chemnitz auf dem Papier die leichtere Aufgabe. Union muss bei den Viertplatzierten Magdeburgern ran, die Himmelblauen reisen zum Schlusslicht nach Schwerin. Immerhin spricht die Tordifferenz für die Köpenicker. Plus 48 Treffer stehen zu Buche. Halle hat ein 32-Tore-Plus, Chemnitz sogar nur 28. Also Vorhang auf für den Aufstieg. 

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