Union gehört weiter nach oben

Andreas Lorenz
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Die Union-Fans haben ein altes, neues Liedchen wieder ausgegraben. "Dem Morgengrauen entgegen, ziehen wir gegen den Wind. Wir werden alles zerlegen, bis wir Deutscher Meister sind." Daran sind unter dem Eindruck des wichtigen Sieges über Aachen gleich zwei Sachen falsch. Das mit dem Deutschen Meister funktioniert nicht durch Wünschen. Auch nicht durch ganz doll Wünschen. Sondern nur mit megamäßigschweineviel Kohle. Viel, viel mehr Kohle, als es die Köpenicker Seele in den nächsten zwei bis drei Jahrzehnten aushalten würde. Und zweitens: Wenn die Truppe von Uwe Neuhaus noch ein paar Klasse-Vorstellungen wie gestern abliefert, muss das Wort Grauen aus dem Liedchen gestrichen werden. Union, in halbwegs normaler Verfassung und mit halbwegs erträglichem Verletztenstand, ist eines der besseren Teams dieser wahrlich nicht glänzenden Zweitliga-Zeiten. Der 1. FC Union - mit No-Nonsense-Trainer Uwe Neuhaus, dem Mann ohne Panik-Knopf - gehört vom Potenzial und der Spielintelligenz her auf einen einstelligen Tabellenplatz. Wer nach einem völlig verhunzten 2010 so aus den Startlöchern kommt, der macht ziemlich viel richtig. Am liebsten natürlich auf eiserne Art.------------------------------Zitat: "Einstelliger Tabellenplatz ist möglich!"

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