Unfassbare Niederlage

Union verliert in letzter Minute

Der 1. FC Union Berlin hat im dritten Spiel unter Trainer Sascha Lewandowski die zweite Niederlage kassiert. In der ersten Minute der Nachspielzeit bescherte Dani Schahin dem FSV Frankfurt das glückliche 3:2 (0:1) gegen die Köpenicker.

M. Bunkus
Lesezeit 4 Min
Nach der Niederlage in letzter Minute sind die Unioner enttäuscht. Steven Skrzybski schaut konsterniert auf den Boden.

Nach der Niederlage in letzter Minute sind die Unioner enttäuscht. Steven Skrzybski schaut konsterniert auf den Boden.

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Das tat weh! Für Michael Parensen ging es in der 35. Minute nicht weiter. Für ihn kam Trimmel.

Das tat weh! Für Michael Parensen ging es in der 35. Minute nicht weiter. Für ihn kam Trimmel.

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Die Führung für Union! Bobby Wood trifft nach einem Ball von Kreilach. Zwei Drehungen im Sechzehner, dann der flache Abschluss.

Die Führung für Union! Bobby Wood trifft nach einem Ball von Kreilach. Zwei Drehungen im Sechzehner, dann der flache Abschluss.

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Kurz nach der Pause der Schock: Der erst zur zweiten Hälfte eingewechselte Dedic verwandelt einen Foulelfmeter zum 1:1. Puncec hatte FSV-Angreifer Schahin abgeräumt.

Kurz nach der Pause der Schock: Der erst zur zweiten Hälfte eingewechselte Dedic verwandelt einen Foulelfmeter zum 1:1. Puncec hatte FSV-Angreifer Schahin abgeräumt.

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Und drei Minuten später der nächste Nackenschlag für Union: Barry trifft auf Vorlage von Schahin zur Frankfurter Führung, toller Vollspannschuss unter die Latte.

Und drei Minuten später der nächste Nackenschlag für Union: Barry trifft auf Vorlage von Schahin zur Frankfurter Führung, toller Vollspannschuss unter die Latte.

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Trainer Sascha Lewandowski wurmten die Gegentore. Lautstark forderte er seine Spieler auf, mehr Druck zu machen.

Trainer Sascha Lewandowski wurmten die Gegentore. Lautstark forderte er seine Spieler auf, mehr Druck zu machen.

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Benjamin Kessel kämpft gegen Frankfurts Ehsan Haji Safi um den Ball.

Benjamin Kessel kämpft gegen Frankfurts Ehsan Haji Safi um den Ball.

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Es wäre sogar noch mehr drin gewesen, doch weil unter anderem Skrzybski vorne nur den Pfosten traf und Schahin in der Nachspielzeit einen Konter für am Ende desolate Frankfurter abschließt, fahren die Berliner mit der bitteren Pleite nach Hause.

Es wäre sogar noch mehr drin gewesen, doch weil unter anderem Skrzybski vorne nur den Pfosten traf und Schahin in der Nachspielzeit einen Konter für am Ende desolate Frankfurter abschließt, fahren die Berliner mit der bitteren Pleite nach Hause.

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Nach der Niederlage in letzter Minute sind die Unioner enttäuscht. Steven Skrzybski schaut konsterniert auf den Boden.

Nach der Niederlage in letzter Minute sind die Unioner enttäuscht. Steven Skrzybski schaut konsterniert auf den Boden.

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„Wir gehen momentan durch die Hölle. Wir hätten sechs Punkte holen können aus den letzten beiden Spielen. Jetzt stehen wir hier mit Null Punkten. Die Jungs sind platt. Allein vom Kopf her, wenn man solche Nackenschläge kassiert“, analysierte Sascha Lewandowski konsterniert nach einem Abend der den Titel Horrorshow verdient hatte.

Das Kuriose ist, es war gar nicht alles so schlecht. Nur das, was schlecht war, war es komplett. Die ersten 20 Minuten waren so Lala und nicht mit dem Powerpack gegen Fürth von vor der Pause zu vergleichen. Doch dann kam eine Steigerung. Doch wie Union es wieder geschafft hat, sich selbst um die Früchte ihrer Arbeit zu bringen, ist schon einmalig.

„Ich habe so etwas noch nicht erlebt. Uns fehlt einfach das Glück. Jeder Fehler, den wir machen wird bitter böse bestraft“, haderte Benny Kessel mit dem Schicksal. Nun gut. die Fehler waren zum Teil aber auch hausgemacht. Mit dem dilettantisch von Robert Puncec an Schahin verursachten Strafstoß (Dedic verwandelt eiskalt in der 52.) verschenkte Union die Führung durch Bobby Wood (39.).

Es folgte Eroll Zehnullahaus Blackout, der im Strafraum mit der Kugel herumflipperte, statt sie wegzuschlagen. Am Ende lag sie vor Barry und dann hinter Daniel Haas im Netz (56.). Union geschockt. Wieder ne Führung verdaddelt. Es dauerte, bis das weggesteckt wurde. Doch dann zeigt die Mannschaft Gesicht. Und wie. Es folgten kuriose Minuten bis zum Abpfiff.

Union stellte um, warf alles nach vorne und kombinierte die Hausherren in Grund in Boden. Benny Kessel erzielte den mehr als verdienten Ausgleich (76.), Collin Quaners zu weich aufs leere Tor gestubsten Ball kratzte Oumari von der Linie (78.). Steven Skrzybski traf den Außenpfosten (84.). Das 3.2 lag in der Luft. Ach was, das 4:2!

Doch beides fiel nicht. Im Gegenteil. Denn in der Nachspielzeit nutzte Schahin die letzte Unaufmerksamkeit der eisernen Abwehr mit dem 3:2 (90.+1) zum finalen K.o.-Schlag. Womit die Ladung Horrorshow in voller Pracht über die Köpenicker ausgeschüttet worden war.

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