In der schwarzen Limousine saßen drei junge Männer. Gegen 5 Uhr waren sie mit dem Wagen auf der Raoul-Wallenberg-Straße in Richtung Allee der Kosmonauten unterwegs. Als der 20-jährige Fahrer nach links in die Landsberger Allee abbiegen wollte, verlor er die Kontrolle am Steuer, kam mit dem Audi nach rechts ab und prallte mit dem Auto frontal gegen eine Straßenlaterne.
Landsberger Allee fast vier Stunden gesperrt
Vom Aufprall war die Beifahrerseite des A7 am schlimmsten betroffen. Experten der Feuerwehr mussten die Tür aufschneiden, um den schwer verletzten Beifahrer (21) aus dem Wrack zu holen. Ein 18-Jähriger, der im Wagen hinter dem Beifahrer saß, erlitt schwere Verletzungen am Kopf, Becken und Rücken. Der Fahrer erlitt Prellungen und einen Schock. Alle drei Männer kamen ins Krankenhaus.
Um den Beifahrer aus dem Wrack zu holen, wurde der A7 aufgeschnitten.
© Morris Pudwell
Ein Blick ins Auto verriet: Der Audi-Fahrer war auf der Raoul-Wallenberg-Straße (Tempo 50) wohl viel zu schnell unterwegs. Die Tachonadel blieb beim Crash gegen die Laterne kurz vor der Zahl 100 stehen. „Ob der Fahrer mit dem Wagen gerast ist, müssen nun die Experten des Verkehrsermittlungsdienstes klären“, sagt ein Polizeisprecher. Wegen des Unfalls und der Rettungsmaßnahmen war die Landsberger Allee fast vier Stunden gesperrt.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com