Erst verursachte er einen Unfall, dann flüchtete er nach Hause und ließ seine verletzte Freundin (21) zurück.
Die Freundin (21) muss am Kopf und an den Knien behandelt werden.
© Morris Pudwell
An der Kreuzung Boschweg/Haberstraße, gegen 20 Uhr: Zwei Männer (23 und 21) sowie ein Junge (11) sitzen in einem Audi A6 Avant. Der Fahrer wartet an einem Stoppschild auf dem Boschweg. Plötzlich rast von links auf der Haberstraße ein Renault Clio Sport heran. In dem Auto sitzt neben Fahrer, einem gebürtigen Jordanier, dessen Freundin.
Der Mann kriegt an der Einmündung zum Boschweg die Kurve nicht. Deshalb prallt er mit voller Wucht gegen die Fahrerseite des Audis. Wie durch ein Wunder bleiben dessen Insassen nahezu unverletzt. Das Kind klagt zwar über Schmerzen an der Hüfte, behandeln lassen wollen sie sich aber nicht.
Freundin bestätigt Konsum von Alkohol
Der Clio-Fahrer steigt aus – und lässt seine wimmernde Freundin im Wagen zurück. Als er unter dem Vorwand, telefonieren zu wollen, den Unfallort verlassen will, hält ihn der Beifahrer des Audis auf und lässt sich dessen Führerschein aushändigen. Dann rennt der Clio-Mann weg.
Die beiden Autos sind demoliert. Die Insassen des Audis hatten Glück.
© Morris Pudwell
Als die Polizei eintrifft, übergibt der Beifahrer den Beamten die Fahrerlaubnis. In dem Dokument steht die Adresse des Inhabers. Polizisten machen sich auf den Weg. Und tatsächlich. In seiner Wohnung wird der Mann festgenommen. Dann wird ihm Blut für eine Alkoholmessung abgenommen.
Die verletzte Freundin kommt in ein Krankenhaus. Sie bestätigt der Polizei, Alkohol getrunken zu haben – wie auch ihr Freund.
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