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Auf der Wasserbahn

Horror-Unfall in Freizeitpark: Deutscher verliert Teil seines Fingers

Besucher hören Schmerzensschreie, doch die Fahrt geht weiter. Nun untersucht der Freizeitpark Walibi den folgenschweren Unfall.

Foto von Autor/Autorin: Stefan Doerr
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In einem der Vergnügungsparks Walibi (hier in Belgien) kam es zum Unfall.

In einem der Vergnügungsparks Walibi (hier in Belgien) kam es zum Unfall.

© Belga/Imago

Eigentlich sollte es ein unbeschwerter Sommertag im niederländischen Freizeitpark Walibi werden. Doch für einen jungen deutschen Besucher endete die Fahrt auf der Wasserattraktion „Crazy River“ mit einem schweren Unfall: Er verlor einen Teil seines Fingers.

Drei Minuten lange Fahrt mit blutender Hand

Der junge Mann war gemeinsam mit einem weiteren Deutschen in einem Boot der Attraktion im Freizeitpark Walibi unterwegs. Während der rund dreiminütigen Fahrt soll er eine Hand aus dem Boot gehalten haben. Dabei wurde ein Finger zwischen dem Boot und der Fahrrinne eingeklemmt, bis ein Stück des Fingers abriss.

Und der Horror ging weiter. Rund drei Minuten dauert die Fahrt mit der „Crazy River“ normalerweise. Und genauso lange musste der Verletzte mit seiner offenen, blutenden Wunde ausharren. Er schrie vor Schmerzen, auch umstehende Besucher hörten seine lauten Schmerzensschreie über die gesamte Strecke. Doch das Personal der Attraktion bemerkte den Vorfall erst, als das Boot wieder im Ziel an der Station ankam.

Sofort wurde ein Rettungswagen alarmiert. Die Wasserattraktion wurde geschlossen. Der Freizeitpark Walibi, der in der niederländischen Provinz Flevoland liegt und jedes Jahr Hunderttausende Besucher anzieht, ließ die Anlage anschließend überprüfen. Nach Angaben des Parks wurden dabei keine technischen Mängel festgestellt. Der Vorfall ereignete sich bereits am Mittwochabend. Bereits einen Tag später durfte „Crazy River“ wieder öffnen.

Der Park verweist unterdessen auf die Sicherheitsvorschriften, an die sich offenbar nicht alle Gäste halten. Walibi erklärte dazu, dass Besucher nach den Sicherheitsvorschriften ihre Hände im Boot behalten müssen. Ob das Personal ausreichend auf diese Regeln hingewiesen hat, wird nun intern geprüft. Walibi kündigte eine entsprechende Untersuchung an, damit für Besucher aus einer rasanten Wasserfahrt nicht wieder innerhalb von Sekunden ein Albtraum wird.

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