Dienstagmorgen, 3 Uhr, auf der A12 zwischen Fürstenwalde und Storkow: Drei Lkw krachen zusammen, drei weitere Pkw werden beschädigt. „Die genaue Unfallursache ist noch nicht geklärt“, sagt ein Polizeisprecher. Klar ist: Ein Fleischtransporter war am Stauende einem Zwiebellaster aufgefahren.
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Noch während der Unfallaufnahme geht um 5.30 Uhr ein Anruf bei der Brandenburger Polizei-Leitstelle ein. Die Kollegen aus Berlin suchen einen Autodieb, der gleich auf der Gegenfahrbahn Richtung Polen vorbei kommen soll. Diese genaue Information kommt per Handy von dem Mann, der gerade bestohlen wurde, als er in Berlin Backwaren aus seinem Mercedes Sprinter und dem Anhänger ausgeladen hatte.
„Mit einem GPS-Sender konnte der Geschädigte der Polizei ständig den Aufenthaltsort des Fahrzeugs mitteilen“, erklärt ein Polizeisprecher. Um 6.05 Uhr kommt er tatsächlich zum Unfallort, Polizisten stoppen den Wagen, der wegen dem Stau langsam an den Rettungskräften vorbei fährt. Der Mann reißt die Tür auf, springt aus dem Mercedes und läuft weg. Doch Feuerwehrmänner spurten sofort hinterher, überwältigen ihn und übergeben ihn der Polizei.
Der 23-jährige Litauer wird an der Schutzplanke fixiert, zugedeckt und vorläufig festgenommen. Die A12 bleibt bis zum Abend gesperrt.
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