Unfall am Checkpoint

Crashpoint Charlie: Das Ende einer Suff-Fahrt

Auto knallt bei Privatrennen gegen Laterne ....

Philippe Debionne
Lesezeit 2 Min
Der Citroën steht völlig geschrottet am Checkpoint Charlie.

Der Citroën steht völlig geschrottet am Checkpoint Charlie.

© ABIX Lizenz

Es ist die Nacht zu gestern, gegen 1.45 Uhr. Ein Nissan fährt die Friedrichstraße in Richtung Rudi-Dutschke-Straße entlang. Da kommt von hinten plötzlich ein Citroën angerast und will das Auto überholen – obwohl der gerade in die Zimmerstraße abbiegen will. „Daraufhin verlor der 23-jährige Citroën-Fahrer die Kontrolle über das Auto, prallte gegen Straßenpoller und kam schließlich frontal an einer Straßenlaterne zum Stehen“, so eine Polizeisprecherin.

Und weiter: „Durch den Aufprall erlitt der 26-jährige Beifahrer mehrere Brüche an Gliedmaßen und am Kopf sowie innere Verletzungen.“ Doch statt den Notruf zu wählen, flüchtet der 23-jährige Fahrer einfach – und lässt seinen Freund mit schwersten Verletzungen im Autowrack zurück.

Zeugen alarmieren Polizei und Feuerwehr, die Retter bergen den 26-Jährigen und bringen ihn in ein Krankenhaus. Hier hilft dann Kommissar Zufall! Die Sprecherin: „In diesem Krankenhaus wurde der angetrunkene 23-Jährige angetroffen, als er seine leichten Verletzungen behandeln lassen wollte.“ Jetzt wird unter anderem wegen fahrlässiger Körperverletzung, Unfallflucht, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahren unter Alkoholeinfluss gegen den Mann ermittelt.

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