... und nicht das übliche Chaos! Lokführer fordern 5 % mehr Lohn

Wenn morgen die S-Bahn zu spät kommt, ist es Streik

Ronald Gorny
Lesezeit 1 Min

Berlin - Ab morgen könnten zehntausende Berliner wieder einmal vergeblich auf ihre S-Bahn warten.Diesmal handelt es sich aber nicht um den üblichen Verspätungs-Saustall der Winterausfälle, sondern die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) macht mobil. Heute treffen sich in Berlin rund 1000 Eisenbahner zu einem Protesttag. Sie wollen einen einheitlichen Flächentarif-Vertrag, fünf Prozent mehr Lohn auch bei der S-Bahn und eine Absicherung bei Berufsunfähigkeit erzwingen. GDL-Sprecherin Gerda Seibert zum KURIER: "Frühestens ab Donnerstag könnte es dann Warnstreiks geben. Wir werden sie rechtzeitig bekannt geben. Auf die Länge der Arbeitsniederlegungen wollen wir uns nicht festlegen."Die Bahn steht "Gewehr bei Fuß", so eine Sprecherin. Ihre Kunden will sie kurzfristig auf Bahnhöfen, in Radio-Verkehrsmeldungen und im Internet informieren.------------------------------

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