Unbefugtes Betreten verboten

Berliner Ur-Mauer wird eingezäunt

Grünflächenamt schützt Fundstelle endlich vor Souvenirjägern.

BK
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Jeden Tag kamen Neugierige und Souvenirjäger an die Ur-Mauer in Pankow. Jetzt ist das Gelände weitestgehend gesichert worden.

Jeden Tag kamen Neugierige und Souvenirjäger an die Ur-Mauer in Pankow. Jetzt ist das Gelände weitestgehend gesichert worden.

© dpa

Christian Bormann entdeckte den 80 Meter langen Mauerstreifen. 

Christian Bormann entdeckte den 80 Meter langen Mauerstreifen. 

© dpa

„Mir fällt ein Stein vom Herzen“, sagt Christian Bormann (37), der Entdecker des vergessenen Mauerstücks. Eine Woche lang hatte er die Behörden bis hin zum Kanzleramt bearbeitet, damit sie die Fundstelle sichern. Am Donnerstag gegen 11 Uhr erfuhr er von den Arbeiten im Wald bei Schönholz. „Der Ort wird geschützt, aber auch für Befugte leichter begehbar gemacht“, so Bormann zum KURIER.

Dutzende Neugierige strömten an die Mauer

Kurz zuvor hatte die Mauerstiftung bestätigt, dass es sich bei dem Fund des Heimatforschers wirklich um einen Teil der „Berliner Mauer in ihrer frühen Form“ handelt. Es sei allenfalls fraglich, von wann genau der Abschnitt stamme. Damit widersprach die Stiftung einer ersten Begutachtung des Denkmalamts vom Vortag, wonach es nur eine „grenznahe Mauer“ sei. Bormann: „Das spricht für die Richtigkeit meiner Forschung.“ 

Seit der Mauer-Fund am 23. Januar bekanntwurde, strömen jeden Tag Dutzende Neugierige an den Standort. Doch für sie ist jetzt am neuen Grenzzaun Schluss. Nur die Experten haben noch Zutritt.  

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