Putin-Rocker

Die „Nachtwölfe“ kommen nach Berlin

Die Rocker gelten als Nationalisten und Putin-Anhänger.

BK
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Mitglieder des russischen "Nachtwölfe"

Mitglieder des russischen "Nachtwölfe"

© dpa

Die Rockergruppe war am 22. April in Moskau gestartet. Mit ihrer Fahrt will sie an das Ende des Zweiten Weltkrieges und den Sieg über das nationalsozialistische Deutschland vor 72 Jahren erinnern.

Auf ihrer Internetseite veröffentlichten die Rocker Fotos und Videos von der Tour durch mehrere Länder. Neben Fahrern aus Russland seien auch Begleiter aus der Slowakei, Slowenien, Tschechien, Polen, Bulgarien, Mazedonien, Italien und Deutschland dazugestoßen, hieß es dort.

Einreise mehrerer Mitglieder abgelehnt

Am Montag hatten die Motorradfahrer laut einem Bericht des Radios "Praha" in Prag Station gemacht und in Brastislava am Slavin-Denkmal Kränze für die im Krieg getöteten Soldaten der Roten Armee niedergelegt. Zuvor hatten sie die Slowakei durchquert, einigen Mitgliedern wurde die Durchfahrt verweigert. Darüber hatte der rbb am Montag zuerst berichtet.

Im vergangenen Jahr war eine Gruppe von etwa 100 Fahrern durch den Treptower Park gerollt und hatte danach einen Kranz am Sowjetischen Ehrenmal niedergelegt. Später suchten die Rocker auch andere sowjetische Mahnmale in Berlin auf, so an der Straße des 17. Juni sowie in Schönholz.

Bereits 2015 hatte die umstrittene „Siegesfahrt” von Moskau nach Berlin für Schlagzeilen gesorgt. Bei der Fahrt hatten deutsche Behörden die Visa mehrerer Mitglieder abgelehnt und die Einreise verhindert. (BK)

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