Umbruch

Albatrosse planen mal wieder einen Neustart

Fast alle Spielerverträge laufen aus. Ein Cheftrainer wird gesucht.

BK
Lesezeit 2 Min

Nur Spielmacher Peyton Siva ist für die nächste Saison an den Bundesligisten gebunden, Center Bogdan Radosavljevic noch für zwei Jahre. Tony Gaffney hat die Option auf eine Verlängerung. Der 2,06 Meter große Ami drehte in den Playoffs stark auf, avancierte zum Mister Monster-Block.

Die wichtigste Frage, die Geschäftsführer Marco Baldi und Sportchef Himar Ojeda klären müssen: Wer wird Cheftrainer? Thomas Päch hat in den drei Wochen als Nachfolger des geschassten Ahmet Caki gezeigt, dass er es kann. Ein Bekenntnis zu Päch als dem Hauptverantwortlichen fehlt aber bisher. Baldi: „Thomas Päch wir im nächsten Jahr Trainer bei Alba sein. Er hat einen Vertrag. Ob er als erster oder zweiter Assistent weitermacht, werden wir sehen.“ Assistent, nicht Chef? „Das kann ich momentan nicht sagen.“

Angeblich soll Päch Co-Trainer in Ulm werden. Hartnäckig hält sich auch das Gerücht, dass Denis Wucherer (44) bei Alba das Kommando übernimmt. In Gießen hat er mit bescheidenen Mitteln viel erreicht.

Fest steht nur: Der Neue muss Lust haben, Basketballer zu entwickeln. Denn im Personalpoker um fertige Profis können die Albatrosse mit den Bayern oder Bamberg nicht mithalten.

Der Klub baut jetzt die Nachwuchsarbeit um. Baldi: „Das Programm muss geschärft werden.“ Patrick Femerling erhält keinen neuen Vertrag. Er hat das Regionalliga-Team betreut, das abgeschafft wird. Der Jugendchef, Konstantin Lwowsky, wird Sportlicher Leiter bei Zweitligist Chemnitz. CS

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com