Unabhängige Gutachter haben im Auftrag des Senats und der Landesregierung Brandenburgs untersucht, was die S-Bahn plant und tut, damit es in diesem Winter nicht zum „Chaos 4“ nach den verschiedenen Technik-, Wartungs- und Wetterkatastrophen seit 2008 kommt. Überraschung: Es läuft gut.
Nur: Weil noch 1000 der schneeempfindlichen Motoren der Baureihe 481 getauscht werden müssen, aber nur 46 pro Woche zu schaffen sind, werden 500 erst im Frühling eingebaut sein. Auch die neuen Heizungen für die Bremssand-Streuanlagen können nicht rechtzeitig in vollem Umfang geliefert werden. Die Experten rechnen aber damit, dass selbst bei erneuter Saukälte mit Schnee die Zahl der verfügbaren Viertelzüge auf minimal 434 fallen wird. Es waren schon mal nur 155.
575 ihrer 650 Viertelzüge müsste die S-Bahn aufs Gleis stellen, zur Zeit sind es 452. Ende des Jahres sollen es über 500 sein, die S 46 (Südkreuz-Schönefeld) wieder in Betrieb gehen.
Die 500 Viertelzüge der 481er, schon mal für „Schrott“ erklärt, können nach Meinung der Experten trotz einiger Konstruktionsfehler bis 2034 weiterfahren. Beschafft werden soll Ersatz für die 480er (70 Viertelzüge) und 485 (80) nach Ende des Vertrags mit der DB 2017. Ob das Berlin und Brandenburg tun oder ein neuer Betreiber, entscheidet der nächste Senat. GL
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