Auf der Flucht schossen die Männer auf ein Polizeiauto, das sie verfolgte. Dem Verdächtigen wird deshalb neben dem schweren Raub auch versuchter Mord vorgeworfen, hieß es. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung fand die Kriminalpolizei demnach Beweise, die im Zusammenhang mit dem Überfall standen. Gegen den Mann wurde ein Haftbefehl erlassen, er sitzt in Untersuchungshaft. Der Verdächtige ist kurdisch-libanesischer Herkunft und soll in Beziehung stehen zu einem der polizeibekannten Clans, die in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Überfällen, Einbrüchen und Gewalttaten auffielen.
Am Morgen des 19. Oktober hatten fünf maskierte und zum Teil mit Maschinenpistolen bewaffnete Männer den Geldtransporter in der Schillingstraße in der Nähe des Alexanderplatzes mit zwei Autos eingekeilt. Ein zweieinhalb Minuten langes Video, das ein Anwohner vom Balkon aufgenommen hatte, zeigte einen Teil des Überfalls.
Die Räuber bedrohten die Fahrer des Transporters und brachen die beiden Hecktüren mit einem großen Spreizgerät auf. Sie holten acht kleine und große Geldkisten heraus und luden sie in eines ihrer beiden Autos. Bei der Flucht verloren sie eine große Geldkiste.
Einige Straßen weiter schossen sie aus dem Fenster auf einen Polizeiwagen, der sie verfolgte, daraufhin aber stehen blieb. In Kreuzberg wurde einer der Fluchtwagen beschädigt. Die Räuber ließen den Wagen mit einem platten Vorderreifen und den sieben Geldkisten stehen, um mit dem zweiten Auto zu entkommen.
Geldtransporter ausgeraubt
Der Tatort in der Schillingstraße.
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Die Polizei untersucht mit zahlreichen Beamten den Tatort und die Umgebung.
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Die Polizei setzt Spürhunde ein.
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Berlin-Mitte, 19. Oktober 2018: Nahe des Alexanderplatzes wurde ein Geldtransporter überfallen.
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Mit einem 3D-Scanner untersuchen Kriminaltechniker die Umgebung rund um den aufgebrochenen Geldtransporter.
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Spurensuche am ausgeraubten Transporter.
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Polizisten untersuchen ein Fluchtfahrzeug.
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In der Neuen Grünstraße schossen die Räuber auf die Polizei.
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Die Polizei suchte später nach einem silberfarbenen 2er-BMW, der zur Tatzeit in der Umgebung am Tatort gesehen wurde. Möglicherweise hatten die Räuber weitere Unterstützer in der Nähe. (dpa)
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