Über die Frauenquote kam Friseurin Sabine (29) zu ihrem Traumjob

Der flotte Feger von der BSR

MOW
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Berlin - Ein harter Männer-Job wird weiblich! Immer mehr "heiße Feger" verstärken die Kehr-Teams der Berliner Stadtreinigung. Friseurin Sabine Ebel (29) hatte die Lust am Haareschneiden verloren - immer dieser Zickenkrieg im Salon! Dank der neuen Frauenquote bei der BSR geht sie jetzt mit drei Jungs auf Kehr-Tour ...Ihre blonden Haare fallen auf den Kragen einer orangen BSR-Jacke. Handschuhe schützen ihre langen Fingernägel. "Aber Sabine packt genauso hart an wie wir Männer", sagt Kollege Burghard Arnim (41) beim Laub-Einsatz in Steglitz. Die Ex-Friseurin wirbelt mit dem Besen, greift zur Harke. Sie sagt: "In der Pause um 10 Uhr brauch ich dann oft 'ne Haxe!"Natürlich hatte Sabine erst Zweifel, ob sie in der Männer-Domäne BSR akzeptiert wird. Aber: "Ich habe den Jungs klar gemacht, dass ich beim Arbeiten keine Schonung will." Und wenn eine Frau mitmischt, sei der Ton ohnehin weniger rau. Sabines großer Wunsch: die Festanstellung!All das wird BSR-Chefin Vera Gäde-Butzlaff (56) freuen: Es war ihre Idee, bei den jüngsten Einstellungsrunden 2010 eine Frauenquote von 50 Prozent einzuführen. Insgesamt arbeiten 776 Frauen bei der BSR. Das sind 15 Prozent der Belegschaft.------------------------------BU: Sabine arbeitet gern mit Burghard, Okan und Ibrahim.

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