Mit Schlagershows in der ARD und im Deutschen Musikfernsehen („Das große Wunschkonzert“) ist der Wahlberliner vor allem bei Senioren beliebt. Für Arland ist es daher eine Ehrensache, auch ganz hautnah bei seinen älteren Fans zu sein.
Im „Digitalen Lernzentrum Berlin“ von Facebook in Mitte schaute er am Mittwoch vorbei. Dort übte Arland mit 50 Senioren an Tablets und Smartphones den Umgang mit Internet, WhatsApp und Co. Bei der rasanten Entwicklung der Technik dürfen ältere Menschen nicht abseits stehen, so der Star, der seit 2011 Botschafter des Vereins „Wege aus der Einsamkeit“ ist, der auch das Lernzentrum unterstützt.
Maximilian Arland: „Wir müssen mehr zusammenrücken“
Was ist, wenn man alt ist, die Gesundheit nachlässt, man immer weniger soziale Kontakte hat? Darüber hat sich auch Arland einige Gedanken mit Blick auf seine eigene Zukunft gemacht. „Altwerden ist nichts für Feiglinge“, sagt er.
Arland findet es klasse, mit welchem Eifer sich daher Senioren den neuen Medien stellen. Das erlebt er auch in seiner eigenen Familie. „In unserer Familien-WhatsApp-Gruppe ist zum Beispiel auch meine Oma mit 88 Jahren. Für sie ist es toll, alles mitzubekommen, das hält sie auch fit – sie hat sogar ihren eigenen Instagram-Account und kann so zum Beispiel auch Bilder von meinen Reisen sehen.“
Der TV-Moderator kritisiert, dass „sich in Deutschland eine gewisse gesellschaftliche Kälte im Umgang mit älteren Menschen eingeschlichen hat“. Man dürfe Senioren nicht alleine lassen. „Wir müssen mehr zusammenrücken“, sagt Arland.
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