Drei Millionen! Eine gewaltige Summe für Union. So viel wie die drei teuersten Spielereinkäufe der Klubgeschichte zusammen. Zwei Granaten vom Kaliber Polter könnten gekauft werden, dem letzten Transfervolltreffer. Oder drei von der Sorte Hedlund/Gogia.
Was muss also passieren und was darf auf keinen Fall geschehen?
Stand jetzt bekäme Union 2018/19 aus der nationalen TV-Verwertung der Liga etwa 14 Millionen Euro (ein Plus von 1,5 Millionen). Wenn aber Bochum auf Tabellenplatz vier klettert und Union auf elf abrutscht, würde der VfL im TV-Ranking vorbeiziehen und sich eine Union-Million schnappen. Also: In Dresden ist verlieren verboten!
Zudem würde ein Kieler Aufstieg die Eisernen eine halbe Million Euro kosten. Weil die Holsteiner eigentlich im TV-Ranking klar hinter Union liegen, dann aber Zugriff auf den Bundesliga-Jackpot hätten. Da hilft nur Daumen drücken.
Im schlimmsten Fall tritt das Bochum-Szenario ein und Kiel steigt auf. Dann gehen sogar 1,6 Millionen Euro flöten. Aber warum den Teufel an die Wand malen? Auch das Gegenteil ist möglich: Kiel bleibt zweitklassig und Union siegt sich in Dresden mit Schützenhilfe in den anderen Stadien auf Rang fünf nach vorne. Wenn gleichzeitig Darmstadt einen Rang abrutscht, also in Aue verliert, klettern die Köpenicker im TV-Ranking. Macht 1,2 Millionen. Noch einfacher kämen sie an das Geld, wenn die Lilien absteigen.
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