Turnier abgebrochen

Ein Virus legt die Füchse flach

Was haben die Füchse bloß dem Handballgott getan? Erst die schweren Verletzungen von Paul Drux und Mattias Zachrisson – und jetzt legt auch noch ein Magen-Darm-Virus die Hauptstadt-Handballer flach.

R. Miller
Lesezeit 2 Min
Sportdirektor Volker Zerbe (li.) schaut nachdenklich. Seine Füchse mussten beim Turnier in Polen vorzeitig die Heimreise antreten.

Sportdirektor Volker Zerbe (li.) schaut nachdenklich. Seine Füchse mussten beim Turnier in Polen vorzeitig die Heimreise antreten.

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Statt am Nachmittag gegen Wybrzeze Gdansk das kleine Finale zu bestreiten, kletterten Silvio Heinevetter und Co. in den Bus und machten sich auf die rund sechsstündige Heimfahrt nach Berlin. Sportdirektor Volker Zerbe: „Wir waren durch einige kleine Verletzungen eh schon personell geschwächt, da hätte es keinen Zweck gehabt.“

Fabian Wiede klagte schon vor dem ersten Spiel (33:29 gegen Pogon Szczecin) über Schmerzen am Knie und Jesper Nielsen über muskuläre Probleme. So konnte Trainer Erlingur Richardsson nur auf acht Feldspieler setzen. Trotz dieses Mini-Kaders wurde auch das zweite Spiel gewonnen. Beim 31:29 gegen Glogow fehlte aber ein Tor, um ins Finale einzuziehen.

„Zwei Spiele mit so einem Mini-Kader kosten viel Kraft. Deshalb ein großes Lob an die tolle Moral der Jungs.“ Die aber natürlich nicht grenzenlos ist. Zerbe: „Schon Sonnabend hat es bei jedem ein bisschen gegrummelt. Durch die körperliche Anstrengung ist der Körper zusätzlich geschwächt. Da steckt man sich auch schnell gegenseitig an.“

Hoffentlich kommen die Füchse jetzt schnell wieder zu Kräften. Am Wochenende steht bei einem Turnier in Ehingen mit Gegnern wie Kiel und Veszprem die Saisongeneralprobe an. Denn in zwei Wochen steigt in Leipzig schon die erste Pokalrunde.

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