Zwei Jahre nach dem Rücktritt von Reck-Olympiasieger Fabian Hambüchen können es sich die deutschen Gerätartisten nicht mehr leisten, mit kleinen Schludrigkeiten wichtige Zehntelpunkte liegenzulassen. So propagiert der 60-jährige Hirsch „standhafte“ Athleten – im wahrsten Sinne des Wortes.
Kaum einer seiner Schützlinge kam nach seinem Vortrag in der Hydro-Arena von Glasgow wirklich sauber in den Stand, jedes Mal wurden 0,1 bis 0,2 Punkte verschenkt. Bei insgesamt 18 Übungen läppert sich da ganz schön was zusammen. Zu viel jedenfalls, um die nahezu fehlerfreien Franzosen noch von Rang drei zu verdrängen. Schon bei der WM Ende Oktober in Doha soll es anders laufen. Andreas Toba (Hannover) ist sicher: „Wer die wenigsten Fehler macht, wird immer vorne sein.“
Marcel Nguyen am Barren
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