Trotz Viertelfinaleinzug im Landespokal

BFC-Trainer René Rydlewicz tritt zurück

Die Partie gegen Sparta Lichtenberg galt als Schicksalsspiel für den Coach.

Mathias Bunkus
Lesezeit 2 Min
René Rydlewicz, nur mehr Ex-Trainer des BFC Dynamo.

René Rydlewicz, nur mehr Ex-Trainer des BFC Dynamo.

© imago/Matthias Koch

Die Hoffnung auf die Titelverteidigung lebt weiter. Doch diese Mission wird ohne Trainer René Rydlewicz angegangen werden müssen. Der 45-Jährige verkündete nach dem Sieg in der Kabine seinen sofortigen Rücktritt.

Eine Maßnahme, die Respekt abnötigt. Denn in der Liga stecken die Hohenschönhauser nach zuletzt vier Pleiten in Folge mit 0:13 Toren tief im Abstiegskampf. „Es wäre für Dynamo doch viel verheerender gewesen, wenn uns der Start nach der Winterpause gegen Chemnitz und BAK misslingt und dann womöglich ein neuer Coach die Verantwortung übernehmen muss“, begründete Rydlewicz seinen Schritt. „Der ist mir natürlich schwer gefallen. Ich hatte hier zweieinhalb tolle Jahre mit zwei Pokalsiegen.

Bank-Comeback von Cubukcu und Brendel

Aber so hat ein neuer Trainer die Zeit, die Vorbereitung zu nutzen und neue Impulse zu setzen oder auf dem Transfermarkt aktiv zu werden“, sie die Begründung des jüngsten Oberligaspielers aller Zeiten. Rdyle war bei den BFC-Fans beliebt. In einer KURIER-Umfrage hatten sich 60 Prozent für einen Verbleib des gebürtigen Lausitzers ausgesprochen.

Der 4:0-Erfolg durch einen Doppelpack von Ronny Garbuschewsky (67./76.) sowie Tore von Marc Brasnic (21.) und Niklas Brandt (35.) geriet dadurch natürlich ebenso in den Hintergrund wie die Tatsache, dass Patrick Brendel und Bilal Cubukcu erstmals nach ihren schweren Verletzungen wieder auf der Bank saßen. 

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