Moabit - Der Sohn auf der Anklagebank, die eigene Mutter sein Opfer. Roman R. (28) gestand kühl: "Ich habe meine Mutter fast umgebracht." Sie stellte sich trotzdem schützend vor ihren Jungen.Das blutige Drama in Wilmersdorf begann mit Demütigungen. Er rührte am 9. Januar einen Ekel-Joghurt zusammen, befahl: "Essen!" Dann soll er Anna R. (49) gegen die Wand geschlagen, gewürgt haben. Schließlich stach er mit einem Messer zu.Der Sohn zum Richter: "Ein Stich in den Rücken, andere in ihre Hand, die Klinge brach ab." Er soll sich in seinem Psycho-Wahn für Gott gehalten haben: "Du musst 1000 Jahre schlafen."Roman R.: "Wir hatten eine anstrengende Beziehung. Sie hat mich krank gemacht." An jenem Abend kam es wieder zum Streit. Der Sohn: "Ich las ihr einen Vers aus der Bibel vor, es ging um Prostitution." Anna R. spürte die Gefahr, fragte: "Willst du mich umbringen?" Roman R. (Namen geändert) stach so wuchtig zu, dass an ihren Händen Knochen brachen. Nun sah sie ihn mit flehendem Blick an. Er ignorierte sie einfach. Sie verweigerte dennoch die Aussage: "Ich möchte ihm nicht schaden." Die Richter müssen prüfen, ob er auf Dauer in die Psychiatrie kommt.
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