Wie jetze? Hosiner? Der ist doch verletzt? Sollte doch wochenlang ausfallen! Stimmt alles. Doch das Ende der Leidenszeit für den Österreicher ist in Sicht. Gestern mischte der Burgenländer schon wieder in großen Teilen des Mannschafstrainings mit. „Solange ich keine Schmerzen habe, kann ich alles weiter intensivieren. Ich mache mir da keinen Druck, aber ich bin zuversichtlich“, meint Unions Sturmführer.
Ist er eventuell sogar schon eine Option für Sonntag in Bielefeld? „Die Chance ist auf jeden Fall da. Ich habe zwar ein paar Tage nicht am Mannschaftstraining teilgenommen, aber trotzdem intensiv trainiert. Körperlich bin ich topfit. Jetzt muss ich die Intensivität auf Spielniveau steigern und dann muss der Trainer entscheiden“, macht sich der 27-Jährige selber Hoffnungen auf seinen nächsten Auftritt im Union-Dress.
Selbst wenn es mit Alm-Abtrieb noch nichts wird, spätestens gegen Karlsruhe nach der Länderspielpause will er sich voll reinhauen und womöglich sein erstes Union-Tor erzielen.
Philipp Hosiner kämpft sich zurück ins Teamtraining beim 1. FC Union.
© imago/Matthias Koch
Unabhängig davon halten die Köpenicker offenbar die Augen weiter auf nach einem weiteren Stürmer. Trainer Jens Keller war am Montag und Dienstag nicht in Köpenick. Was am ersten Tag noch privat begründet wurde, wurde keine 24 Stunden später als dienstlich reklamiert. War Keller womöglich unterwegs in Holland? Medien aus den Niederlanden sagen den Eisernen ein Interesse an Florian Jozefoon (25) vom PSV Eindhoven nach. Gerüchteweise soll der 1,73 m große Flügelstürmer mit rund 500.000 Euro Ablöse auch erschwinglich sein. Mal sehen, wie heiß das Ganze bis Transferschluss am Mittwoch wird.
Apropos heiß. Da war doch noch was! Ach ja, Hosiners enges, an Superhelden erinnerndes Beinkleid. „Ach das“, sagt er, „sieht nicht so toll aus, stimmt schon. Aber das ist wegen der Kompression und Durchblutung. Hat einen positiven Effekt auf den Muskel, deshalb mache ich das.“
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