Durban - Die Anweisungen sind klar: "Wir müssen sie in Schach halten, Akzente setzen, die Passwege zumachen", fordert Bundestrainer Jogi Löw seine Jungs indirekt zur Neuauflage des 4:0 gegen Argentinien auf.Gut, die Höhe des Ergebnisses hat er nicht gemeint. Ein einfacher Sieg würde schon genügen. Dass man dazu in der Lage ist, glaubt jeder im deutschen Lager. Selbst wenn man Thomas Müller (Gelbsperre) ersetzen muss. Wahrscheinlich fällt Löws Wahl auf Piotr Trochowski, weil Cacau zwar das Abschlusstraining komplett mitmachte, man ihm aber die Verletzungspause (Bauchmuskelzerrung, Wirbelblockade) noch anmerkte. Und Toni Kroos zuletzt eher auf dem linken Flügel brillierte.Dass das Spiel nicht einfach wird, ist Löw klar. "Spanien hat nicht nur einen Messi, sondern mehrere", weiß der 50-Jährige. Anders als noch im EM-Finale 2008, als die Deutschen gegen die Iberer chancenlos waren, begegnet man sich nun auf Augenhöhe. Der eingespielten Achse Xavi, Iniesta, Xabi Alonso wirde das Trio Schweinsteiger, Khedira, Özil entgegengesetzt. Was den Spaniern Ramos, ist den Deutschen Lahm. Friedrich macht den Pique. Und nicht umsonst gilt Neuer im Ausland schon als Baby-Cassilas.Über die Goalgetter Klose und Villa sind schon genug Worte gefallen. Kein Zweifel möglich: Spanien und Deutschland sind derzeit absolut auf Augenhöhe!------------------------------
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