Test in Großstädten

Trinkwasser-Alarm! Jede zweite Probe stark verkeimt

Das Trinkwasser in öffentlich zugänglichen Gebäuden in Deutschland hat in vielen Fällen eine schlechte oder sehr schlechte Qualität. Das ist das Ergebnis eines Stichprobentests des ARD-Magazins „Plusminus“.

BK
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Bei einem bundesweiten Trinkwassertest in zehn deutschen Städten von TÜV Rheinland und der ARD-Sendung „Plusminus“ war die Hälfte der insgesamt 50 Leitungswasserproben stark verkeimt. In manchen Fällen sei der Keim-Grenzwert um ein Achtfaches überschritten worden, teilte der TÜV Rheinland am Dienstag in Köln mit.

Sicher ist sicher: Viele Bürger decken sich vor dem Rathaus Spandau mit Not-Beuteln ein. Inhalt: je 1,5 Liter sauberes Wasser.

Sicher ist sicher: Viele Bürger decken sich vor dem Rathaus Spandau mit Not-Beuteln ein. Inhalt: je 1,5 Liter sauberes Wasser.

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Auch Janka Heymann (49) und Carita Herzfeld (30) holen sich Not-Beutel am Wasser-Mobil ab.

Auch Janka Heymann (49) und Carita Herzfeld (30) holen sich Not-Beutel am Wasser-Mobil ab.

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Krisen-Infos gibt’s am Wasser-Mobil der Berliner Wasserbetriebe.

Krisen-Infos gibt’s am Wasser-Mobil der Berliner Wasserbetriebe.

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Die Wasserbetriebe ließen Notfallbehälter mit Trinkwasser verteilen.

Die Wasserbetriebe ließen Notfallbehälter mit Trinkwasser verteilen.

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Lebensmittel-Händler Ümit Bilgic (29) zeigt seine kräftig verringerten Wasser-Reserven.

Lebensmittel-Händler Ümit Bilgic (29) zeigt seine kräftig verringerten Wasser-Reserven.

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Ein Mitarbeiter der Berliner Wasserbetriebe unterhält sich vor dem Rathaus in Berlin-Spandau an einem Stand mit "Notfallbeutel" mit sauberem Trinkwasser mit einer Passantin.

Ein Mitarbeiter der Berliner Wasserbetriebe unterhält sich vor dem Rathaus in Berlin-Spandau an einem Stand mit "Notfallbeutel" mit sauberem Trinkwasser mit einer Passantin.

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Ein Passant greift zu einem "Notfallbeutel" mit sauberem Trinkwasser.

Ein Passant greift zu einem "Notfallbeutel" mit sauberem Trinkwasser.

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Betroffen sind die Wohngebiete nördlich der Heerstraße.

Betroffen sind die Wohngebiete nördlich der Heerstraße.

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Gründe für die starke Verkeimung könnten laut TÜV Rheinland kaputte Leitungen oder Rückverkeimung durch stehendes oder nur langsam fließendes Wasser sein. Auch mangelnde Hygiene wie schlecht gereinigte Wasserhähne könne zu bakterieller Belastung führen.

Einige Proben wiesen coliforme Bakterien auf, die Durchfall und Erbrechen verursachen können. Legionellen wurden viermal gefunden. Sie können zu lebensgefährlichen Lungenerkrankungen führen. Auf Krankenhauskeime, sogenannte Pseudomonaden, die zu entzündlichen Reaktionen im Körper führen, stießen die Tester zweimal.

In welchen Städten getestet wurde - darüber machte die ARD vorab keine Angaben.

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