Berlin - Düstere Zeiten stehen den 200 Mitarbeitern der Treberhilfe bevor: Nach Berichten will das Finanzamt der Firma von "Maserati-Harry" Harald Ehlert die Gemeinnützigkeit aberkennen. Es drohen Steuernachzahlungen.Mitte der Woche hatte Geschäftsführer Gideon Joffe Post von den Behörden bekommen. Die Treberhilfe-Chefs dürfen sich nun gegenüber dem Finanzamt äußern. "Die Treberhilfe wird keinen Spekulationen Vorschub leisten und sich erst nach einer endgültigen Entscheidung äußern", hieß es gestern. Vom Seiten des Finanzsenators gab es keine Bestätigung des Vorgangs.Sollte die Gemeinnützigkeit wirklich aberkannt werden, dann kann Harry den Maserati zum Leichenwagen umspritzen lassen und sein "Baby" begraben. Denn ohne Gemeinnützigkeit müsste die Treberhilfe Steuern bezahlen und könnte ihre Betreuungs-Leistungen den Bezirken nicht mehr so preiswert wie bisher anbieten. Zweifelhaft, ob es dann noch Aufträge gäbe.Einen Rückschlag erlebte die Treberhilfe im Kampf um die gestrichenen 700 000 Euro Zuwendungen durch die Sozialverwaltung: Das Sozialgericht sieht sich nicht als zuständig an, verwies den Fall an das Verwaltungsgericht.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com