Zunächst wollte Dynamo, das wegen Verstoßes gegen das Financial-Fair-Play von der Europa League ausgeschlossen wurde, den teuren Kader ausdünnen. Dzsudzsak war ein Wechsel-Kandidat.
Jetzt wird der Boss des Russenklubs Boris Rotenberg in der russischen Agentur „Tass“ so zitiert: „Balazs und sein Berater haben mir gesagt, dass Dzsudzsak zu Hertha möchte und er noch mehrere Angebote von anderen Klubs hat. Aber ich schaffte es, Dzsudzsak zu überzeugen, dass er bei uns bleibt.“
Sonnabend soll der Kapitän des ungarischen Nationalteams mit Dynamo ins österreichische Trainingslager fahren. Klingt nach einem Poker der Russen, um die Ablöse für Dzsudzsak in die Höhe zu treiben. Bisher waren „nur“ 2 Millionen Euro im Gespräch, weil Dzsudzsaks Vertrag im Dezember ausläuft.
Für Hertha ist der Deal sowieso kaum stemmbar. Ablöse, Handgeld und Gehalt über vier Jahre wären ein Paket, das bis zu 30 Millionen Euro kosten könnte (KURIER berichtete). Zu viel! Wenn jetzt Moskau bei der Ablöse auch noch schachern will, ist der Deal so gut wie vom Tisch.
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