Neuzugang Kyle Wilson gefiel es sichtlich.
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Während Cheftrainer Uwe Krupp die ersten Sprints und Kombinationen der neuen Saison befahl, durften die Fans in mehreren Gruppen durch das Heiligtum der Eisbären ziehen, gucken, an welchen Haken die Spieler ihre Klamotten aufhängen und wo sie duschen. Autogramme konnten später auch noch gesammelt werden.
Mit Kyle Wilson, Jamie MacQueen, Nick Petersen und Daniel Fischbuch begrüßte Krupp vier Neue. Da kann man nicht von Umbruch sprechen. Florida-Urlauber Krupp sieht das nicht anders: „Wer zehn oder zwölf neue Spieler holt, hat kein Vertrauen, dass die Mannschaft von innen heraus zu besseren Leistungen fähig ist. Wir haben das Vertrauen, holen junge Spieler aus den Junioren nach, um sie an das Profiniveau heranzuführen.“ Der Trainer gesteht aber auch: „Unsere vier Neuen müssen funktionieren und eine echte Verstärkung darstellen.“
Für den verletzten Verteidiger Bruno Gervais (Kreuzbandriss) springt zumindest in den Champions-League-Spielen der Ami Nick Brunetau ein. Der Verteidiger steht bei den Lausitzer Füchsen unter Vertrag, soll aber zu Saisonbeginn in Berlin aushelfen. Natürlich will er die Chance nutzen, um sich generell ins Gespräch zu bringen. Gervais trifft erst Mitte September wieder in Berlin ein. „Wir setzen ihn nicht unter Druck. Er nützt uns nur, wenn er wieder richtig fit ist“, betont EHC-Sportdirektor Stefan Ustorf.
Kyle Wilson, ein gegerbter Profi der sowohl in der NHL als auch in der russischen KHL schon auf Torjagd ging, fühlt sich offensichtlich wohl in Berlin: „Berlin ist eine tolle Stadt. Bei den Eisbären geht alles geordnet zu. Das war bei den Russen in der KHL ganz anders.“ Trotzdem schaffte er dort für Dinamo Riga 49 Scorer-Punkte. In der Eisbären-Ordnung will er daran anknüpfen. M.H.
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