Am 3. August 1997 startete Röber mit Hertha ins Bundesliga-Abenteuer: Heimspiel gegen den damaligen Champions-League-Sieger Dortmund. Röber erinnert sich: „Es war Vorfreude, aber auch Ungewissheit. Du weißt nie vor dem ersten Spiel, wo dein Team genau steht, ob du als Neuling mithalten kannst.“
Hertha hielt mit und spielte 1:1 gegen den Favoriten Borussia. Doch danach folgten in zehn Spielen sieben Niederlagen. Röber: „Da war ich schon fast gefeuert. Doch dann haben wir 3:1 gegen den KSC gewonnen.“ Hertha blieb in der Bundesliga.
„Ich glaube, die jetzige Mannschaft ist stärker als die von 1997. Trotzdem ist es richtig, dass Michael Preetz und Markus Babbel das Ziel Klassenerhalt ausgeben. Das nimmt den Spielern Druck. Babbel setzt wie ich auf Fitness, das ist noch wichtiger als früher geworden“, so Röber. „Erwischt Hertha einen guten Start, ist Platz 10 drin.“
Diese Worte sind Balsam für die Fans. Hertha soll nicht zittern wie vor 14 Jahren.
W. H.
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