Der Wille zur schnellen Trainerfindung ist beim 1. FC Union vorhanden, nur fehlt es offenbar am Willen der Kandidaten, sich zu einer Zusage durchzuringen. Im Idealfall wollten die Eisernen schon diese Woche einen neuen Coach präsentieren. Das wird wohl nichts, und selbst das Ziel, spätestens bis zum Monatsende Klarheit auf dem Posten zu haben, droht verfehlt zu werden. Sechs Tage bleiben noch.
Dass es ein Treffen von Union-Präsident Dirk Zingler mit Ex-Braunschweig-Coach Torsten Lieberknecht gegeben habe, dementiert der Klub. Dabei wäre es so wichtig, einen Trainer zu präsentieren − vor allem auch wegen der Signalwirkung an die Spieler.
Union-Fans wünschen sich Eroll Zejnullahu zurück
Innenverteidiger Marvin Knoll, bisher SSV Jahn Regensburg, ist Union jetzt schon durch die Lappen gegangen. Der gebürtige Berliner hat beim FC St. Pauli unterschrieben. Nicht ganz unerheblich wird die Trainerfrage wohl für Eroll Zejnullahu sein. Der 23-Jährige wird von den Fans sehnsüchtig zurückgewünscht, seine Leihe an den SV Sandhausen läuft ab.
Aber ob das Eigengewächs zurückkehrt und seinen Vertrag bis 2019 erfüllt? In Sandhausen würde man den Mittelfelddribbler gerne behalten und den Köpenickern abkaufen, obwohl er verletzungsbedingt in der Liga nur 13-mal zum Einsatz kam. Entscheidend ist, welche Perspektive Union dem Talent aufzeigt. Doch dazu gehört ein Trainer ... (BK)
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com