Trainer-Fuchs Petkovic

Keiner muss weinen, aber gute Laune geht gar nicht

Der Füchse-Coach stellt klar: Zu lachen hat gerade keiner was.

Carolin Paul
Lesezeit 2 Min
Velimir Patkovic kann auch ganz grantig. Das erleben die Füchse nach der Pleite in Leipzig jetzt jeden Tag.

Velimir Patkovic kann auch ganz grantig. Das erleben die Füchse nach der Pleite in Leipzig jetzt jeden Tag.

© imago images / Camera 4

Fehlende Mannschaftseinstellung, nur auf dem Papier gute Personalien, der falsche Trainer, schlechtes Management, kriselnde Stimmung ... Vorhaltungen seitens der Fans gibt es derzeit genug. Doch hilft das dem Team? Das muss schließlich am Sonntag wieder liefern und da bringt es nichts, sich klein zu machen.

„Was soll ich lange Reden halten, natürlich sind wir nicht zufrieden“, äußert sich Coach Velimir Petkovic zum Bundesliga-Auftakt.

Den Vorwurf, bei seinen Jungs auf taube Ohren zu stoßen, hat er satt. „Dann frage ich mich, warum wir in der ersten Halbzeit so gut gespielt haben.“

Füchse-Coach Velimir Petkovic mit klarer Ansage

Fakt ist, die Füchse haben eine Sechs-Tore-Führung leichtfertig aus der Hand gegeben. Der Angriff hat in der zweiten Halbzeit zunehmend versagt, technische Fehler häuften sich und die Mannschaft wurde von Minute zu Minute unsicherer. „Dann fehlt das Selbstvertrauen und nicht alles, was der Trainer sagt, kommt auf das Feld.“, erklärt Petkovic.

Das soll in Zukunft natürlich besser werden. Deshalb fordert der Trainer höchste Konzentration und die maximale Einstellung: „Eine Niederlage erlebt natürlich jeder anders. Ich erwarte nicht, dass die Jungs jetzt drei Tage weinen, aber sie dürfen auch keine gute Laune haben. Momentan hat keiner was zu lachen.“

Das ist doch mal eine klare Ansage. Wer Petkovic kennt weiß, dass seiner Mannschaft aktuell sicher nicht nach Späßen zu Mute ist. Gegen Erlangen sollen am Wochenende schließlich zwei Punkte her. Da zählen keine Ausreden. Und bis dahin, wird der 63-Jährige seine Jungs sicher hart arbeiten lassen.

Im heimischen Fuchsbau werden dann hoffentlich auch die Fans ihrer Mannschaft wieder den Rücken stärken.

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