Tour de France

Verletzter Pinot weint bittere Tränen

Der Gesamtfünfte muss nach 40 Kilometern aufgeben.

BK
Lesezeit 2 Min
Thibaut Pinot weint bittere Tränen.

Thibaut Pinot weint bittere Tränen.

© AFP

Angeblich war er trotz eines Muskefaserrisses aufs Rad gestiegen. Die hatte er sich auf der gestrigen Etappe zugezogen. Das zumindest berichtete L'Equipe in einer Eilmeldung.

Seit  34 Jahren wartet die radsportverrückte französische Nation drauf, dass einer ihrer Landsmänner wieder die Tour gewinnt. Letztmals konnte Bernard Hinault bei seinem fünften und letzten Gesamtsieg die große Schleife für sich entscheiden.  

Der Franzose, der 2014 Dritter geworden war, brach noch im Betreuerfahrzeug seines Groupama-FDJ-Teams von Tränen geschüttelt zusammen.

Schon 2016 und 2017 musste Pinot das Handtuch werfen, 2018 konnte er wegen einer Lungenentzündung gar nicht antreten.

Doch in diesem Jahr lief alles bestens für den Mann, der in Mélisey, nur rund 40 Kilometer von der Deutsch-Französischen Grenze entfernt aufgewachsen ist.

Selbst den Rückschlag auf der 10. Etappe nach Albi, als ihn eine Windkante mehr als anderthalb Minuten zurückwarf, konterte er heldenhaft, mauserte sich so zum Geheimfavoriten für manchen Tour-Fan.

Entsprechend geknickt zeigten sich seine Anhänger in den sozialen Netzwerken. „Das ist einfach nicht fair! Kopf hoch, Thibaut!“, schrieb sogar ein deutscher Fan auf Twitter.

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