Torwart-Chaos

Sejna sicher: Kraft packt das!

Torwart-Urgestein weiß, dass die Nummer eins auf die Zähne beißen wird.

Dajana Rubert
Lesezeit 2 Min

Der KURIER traft Marco Sejna nach dem Training mit der U23. Der 39-Jährige, der 68 Spiele für die Hertha-Profis machte, ist sich sicher: „Kraft macht das schon.“

Der erfahrene Sejna lässt keinen Zweifel. „Wenn die Physios grünes Licht geben, wird Thomas spielen“, sagt er. „Vor allem ist dieses erste Pflichtspiel psychologisch wichtig für ihn. Er will spielen, will die Nummer eins sein – er wird sich da durchbeißen, auch wenn es ein bisschen weh tut.“

Herthas Tor-Karussell dreht sich: Thomas Kraft, ...

Herthas Tor-Karussell dreht sich: Thomas Kraft, ...

© City-Press Lizenz

... Maikel Aerts und ...

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... Sascha Burchert kämpfen um den Kasten.

... Sascha Burchert kämpfen um den Kasten.

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Thomas Kraft klaut der Nummer zwei Maikel Aerts den Ball aus den Händen.

Thomas Kraft klaut der Nummer zwei Maikel Aerts den Ball aus den Händen.

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Thomas Kraft lacht sich fit. Trotz seiner Kapselverletzung im Sprunggelenk will er am Samstag spielen.

Thomas Kraft lacht sich fit. Trotz seiner Kapselverletzung im Sprunggelenk will er am Samstag spielen.

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Sascha Burchert wäre der lachende Dritte, sollte Kraft nicht fit werden.

Sascha Burchert wäre der lachende Dritte, sollte Kraft nicht fit werden.

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Bänder und Knochen sind nicht verletzt. Die Kapsel lässt sich mit Tape stabilisieren, die Schmerzen sich durch kräftiges Auf-die-Zähne-beißen und im Notfall mit einer Spritze unterdrücken. Sejna glaubt fest daran, dass Kraft am Samstag im Tor steht. Eine erste Belastungsprobe heute beim Training könnte den Eindruck bestätigen.

„Nicht dass mir bange wäre, wenn Sascha Burchert spielen sollte. Im Gegenteil. Er hat seine Sache beim Pokalspiel in Meuselwitz sehr gut gemacht“, lobt Sejna. Der junge Mann (21) würde für den Notfall einspringen. Denn auch wenn Maikel Aerts, die offizielle Nummer zwei, gestern wieder trainierte – er wird nicht stehen. „Nach drei Wochen Pause käme das Spiel zu früh für Maikel“, sagt Sejna. Und Burchert weiß auch schon: „Wenn es bei Thomas nicht reichen sollte, spiele ich. Das ist so abgesprochen.“

Trainer Markus Babbel vertraut seinem dritten Keeper: „Sascha hat in den letzten Wochen unheimlich gut gearbeitet. Wir haben uns schon was dabei gedacht, ihn zu halten“, sagt er.

Trotzdem wissen alle, dass ein fitter Thomas Kraft für Ruhe und Sicherheit sorgen würde. Er, der schon in der Champions League Erfahrung sammeln konnte, der selbst nur Manuel Neuer als zu starken Konkurrenten sieht, will sich seine Chance jetzt sicher nicht entgehen lassen.

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