Torwart Bitter Weltklasse, Angriff Kreisklasse, DHB-Team zittert um Olympia

Ganz Bitter: Unnötige Pleite gegen Ungarn

Franz Himmel
Lesezeit 2 Min

Jönköping - Was für ein Krimi. Was für ein Drama. Was für eine unnötige Pleite. Trotz einer Weltklasse-Leistung von Torwart Johannes Bitter verloren die deutschen Handballer bei der WM in Schweden ihr zweites Hauptrundenspiel gegen Ungarn mit 27:25 (12:10). Bitter, jetzt ist Olympia 2012 in London wieder in Gefahr.Heute trifft das DHB-Team zum Abschluss der zweiten Turnierphase auf Norwegen (16.15 Uhr/ZDF). Mindestens der siebte WM-Platz muss erreicht werden, um am olympischen Qualifikationsturnier im April 2012 teilnehmen zu können.Gegen den EM-14. war es die erste Pleite seit fünf Jahren. Zwei Tage nach dem überzeugenden Sieg gegen den Olympiazweiten Island (27:24) fand die DHB-Mannschaft kein Mittel gegen die robuste 6:0-Deckung der Ungarn. In der Offensive versagte das Team von Bundestrainer Heiner Brand total. Bezeichnend ein Szene aus der 59. Minute: Deutschland erobert den Ball, Uwe Gensheimer hat die Chance zum Ausgleich, lässt sich das Leder aber wie ein Schuljunge abnehmen. Die Entscheidung."Mir fehlen die Worte. Wir haben das Spiel wegen des fehlenden Angriffs verloren", war Berlins Handball-Ikone Stefan Kretzschmar geschockt. Fast resignierend meinte Brand: "Ich weiß im Moment nicht, wie ich die Jungs aufrichten soll."------------------------------

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