Toni Leistner

Noch 9 Punkte – die holen wir uns!

Er verrät, warum er sich in Braunschweig mehr ausrechnet als gegen 96 und den VfB.

Mathias Bunkus
Lesezeit 2 Min
Im Training kniet sich Toni Leistner (r.) im Zweikampf mit Sebastian Polter voll rein. 

Im Training kniet sich Toni Leistner (r.) im Zweikampf mit Sebastian Polter voll rein. 

© imago/Matthias Koch

Das letzte in Unterzahl gewonnene Spiel gibt Union weiter Auftrieb. Und positiv betrachtet, ist das Match gegen die Braunschweiger Löwen etwas, von dem die Köpenicker immer geträumt haben: Drei Spieltage vor Schluss nicht gegen etwas zu spielen oder um die goldenen Ananas, das war der erhoffte nächste Schritt. Es sollte Union mehr beflügeln denn hemmen.

Und Braunschweig ist anders als die Arenen in Stuttgart und Hannover kein Neuland für die Eisernen. Es ist zwar ein Spitzenkick. Aber irgendwie auch ein Stino-Zweitligaspiel. Eine aus tausend Schlachten in Liga zwei und bei bekannte Atmosphäre. „Hannover und Stuttgart waren große Stadien.

Braunschweig ist ein bisschen anders. Das kennen wir. Die sind zwar auch top besetzt. Aber nicht so gut wie 96 oder der VfB. Ich denke, das Spiel gegen die Eintracht liegt uns mehr“, so Innenverteidiger Leistner.

Dass Polter jetzt ausfällt, zaubert ihm auch keine Sorgenfalten auf die Stirn. „Hosi hat Superqualitäten als Stürmer. Vielleicht andere Qualitäten als Polter, aber genauso wertvolle. Und fürs Kopfballspiel haben wir ja noch Damir da vorne“, sagte der gebürtige Dresdner, bei dem nach wie vor offen ist, welches Trikot er nächste Saison tragen wird. Ein Aufstieg würde die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass es weiter rot-weiß ist.

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