Zahlen steigen weltweit

Tödlicher Bärenangriff: Erster Fall seit den 90er-Jahren

28 Jahre lang starb im Glacier-Nationalpark niemand durch einen Bärenangriff. Während Montana trauert, gibt es weltweit immer mehr gefährliche Begegnungen mit den Raubtieren.

Foto von Autor/Autorin: Paula Hitzemann
Lesezeit 5 Min
Der Glacier-Nationalpark in Montana verzeichnete 28 Jahre lang keinen tödlichen Bärenangriff.

Der Glacier-Nationalpark in Montana verzeichnete 28 Jahre lang keinen tödlichen Bärenangriff.

© Szilagyi-Palko Pal

Steile Felswände, türkisfarbene Seenlandschaft, dichte Wälder: ein Paradies für Wanderer, die tagelang keinen anderen Menschen sehen wollen. Aber genau dieses Paradies wurde zum Unglücksort, weil niemand zu Hilfe kommen konnte. 28 Jahre lang starb im Glacier-Nationalpark im US-Bundesstaat Montana kein Mensch durch einen Bären. Im Mai änderte sich das auf einem Bergpfad über dem Lake McDonald. Und während Nordamerika bestürzt ist, zählt ein anderes Land gerade Rekordzahlen.

Berliner Kurier

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