Todesschuss auf Frau

Polizei-Chefin berichtet

Die psychisch kranke Frau (53), die von einem Polizisten erschossen wurde, kämpfte noch getroffen gegen die Beamten. Das berichtete Polizeivizepräsidentin Margarete Koppers im Innenausschuss.

BK
Lesezeit 2 Min

Andrea H. sollte am 24. August aus ihrer Wohngemeinschaft im Märkischen Viertel dem Amtsgericht Wedding vorgeführt werden. Sie verbarrikadierte sich aber in ihrem Zimmer, verletzte einen Polizisten mit dem Messer am Arm, Pfefferspray wirkte nicht (der KURIER berichtete).

Als Beamte die Tür mit der Ramme öffneten, ging sie nicht weit auf, weil Müll dahinter lag. Die Frau aber stürzte heraus, attackierte erneut einen Polizisten mit dem Messer. Der Einsatzleiter schoss, weil er fürchtete, sein Kollege werde in den Kopf gestochen. Tödlich getroffen, wehrte sich die Frau weiter, musste mit Gewalt zu Boden gebracht werden. Sie verblutete.

Diesen Polizisten griff Andrea H. an...

Diesen Polizisten griff Andrea H. an...

© Lizenz

... und verletzte ihn mit dem Messer.

... und verletzte ihn mit dem Messer.

© Lizenz

Nach dem Messerangriff rief die Polizei um Verstärkung.

Nach dem Messerangriff rief die Polizei um Verstärkung.

© Lizenz

In dieser Hochhaus-Siedlung am Senftenberger Ring ereignete sich das Drama.

In dieser Hochhaus-Siedlung am Senftenberger Ring ereignete sich das Drama.

© Lizenz

Polizisten stehen vor dem Haus, in dem Andrea H. erschossen wurde.

Polizisten stehen vor dem Haus, in dem Andrea H. erschossen wurde.

© Lizenz

Eine ganze Polizei-Hundertschaft war kurz nach dem tödlichen Schuss am Tatort.

Eine ganze Polizei-Hundertschaft war kurz nach dem tödlichen Schuss am Tatort.

© Oberst Lizenz

Die eingewickelte Leiche von Andrea H. wird von Gerichtsmedizinern abtransportiert.

Die eingewickelte Leiche von Andrea H. wird von Gerichtsmedizinern abtransportiert.

© Lizenz

Soviel steht fest: Andrea H. starb an inneren Blutungen infolge der Schussverletzung.

Soviel steht fest: Andrea H. starb an inneren Blutungen infolge der Schussverletzung.

© Lizenz

Nach vorläufiger Einschätzung vermutet der Staatsanwalt Notwehr.

GL

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Lesen Sie mehr zum Thema